Eye-Fi Mobi Speicherkarte mit WiFi im Kurzcheck

Alle Jahre wieder – bringt der Weihnachtsmann Technikgimmicks für den fotoverrückten (in diesem Fall ich) Geschenkeempfänger. In diesem Jahr war es neben einem tollen Fotorucksack (Lowepro Flipside 400 AW SLR-Kamerarucksack *) eine ganz besondere Speicherkarte für die Kamera – die Eye-Fi Mobi 8GB Speicherkarte * eine SD-Speicherkarte mit integriertem Wlan-Modul.

Was diese Karte macht? Kurz gesagt: Digitalfotografie mit der Konnektivität von mobilen Geräten verbinden. Die gemachten Fotos werden von der Kamera direkt auf ein mobiles Gerät übertragen und sind sofort auf dem Tablet oder Smartphone verfügbar. Die Bilder können anschließend direkt über Apps wie z.B. Facebook, Instagram, Snapseed, Pixlr oder auch per E-Mail geteilt werden.

Was kann die Eye-Fi Mobi?

Hier die wichtigsten Features in der Übersicht laut Herstellerwebsite:

  • Einfache und sofortige Einrichtung: Das Einrichten der Karte funktioniert im Handumdrehen — ohne Computer, Account oder Cloud. Einfach die kostenlose App für iOS oder Android herunterladen und den 10-stelligen Kartencode eingeben — und das mobile Gerät ist verbunden. Mit dem gleichen Code können mehrere Geräte verbunden werden.
  • In Echtzeit teilen: Hochauflösende Fotos und Videos werden umgehend von der Kamera in die Bildergalerie übertragen. Von da aus lassen sie sich bearbeiten und teilen.
  • Überall übertragen: Die eingebaute WLAN-Verbindung bedeutet, dass kein Netzwerk, Hotspot oder Internetverbindung für die Übertragung benötigt wird; Mobi kopiert automatisch neu erstellte Bilder von der Kamera auf ein anderes Gerät.
  • Funktioniert mit Geräten die der Nutzer bereits hat (und liebt): So wie andere Eye-Fi Karten ist Mobi mit vielzähligen Kameras kompatibel.
  • Eye-Fi Connected Kameras haben die Eye-Fi Technologie bereits integriert
  • Kostenlose Eye-Fi App für iOS, Android Smartphones und Tablets, inklusive dem Kindle Fire.
  • Automatisches Backup: Die Daten werden sofort übertragen. Sollte also etwas mit der Kamera passieren, ist der Inhalt bereits sicher auf einem mobilen Gerät gespeichert.
  • Außergewöhnliche Qualität und Geschwindigkeit: Mobi verstärkt Eye-Fis Engagement für topmoderne Leistung bei SD-Speichern. HD Video, geringes Licht und schnelle Action-Bilder werden mit dieser Hochleistungskarte ganz einfach eingefangen

Testlauf und erster Eindruck

Im Lieferumfang enthalten ist die Karte an sich inklusive einer Aufbewahrungsbox, auf der der Code zur Koppelung mit dem Tablet / Smartphone zu finden ist – Wichtig, nicht wegwerfen! 😉

Ich nutze die Eye-Fi Mobi 8GB * in der Canon EOS 5D Mark III*- auf der Empfängerseite steht ein iPad Mini und ein iPhone parat. Die Einrichtung ist denkbar einfach. Code von der Kartenhülle in der Eye-Fi-App eingeben, Koppeln abwarten, fertig. Auf die Einrichtung des Eye-Fi-Accounts wie bei dem alten Modell wird hier verzichtet. Ein paar Testfotos gemacht – klappt! Der Aha-Effekt ist von Beginn an groß und es ist schon nett, wenn man die Fotos aus der Kamera direkt auf einem großen Display bewerten kann! Schade, dass das System nicht mit Macbooks / Windows-Notebooks funktioniert. Die Übertragungsgeschwindigkeit der Fotos ist erstaunlich flott, lediglich der Abstand zwischen Kamera und Tablet / Smartphone sollte nicht zu groß sein, da sonst die Verbindung schnell verloren gehen kann. Insgesamt funktioniert das System aber erstaunlich gut. Ob die Karte mit Eurer Kamera funktioniert, könnt Ihr hier checken: http://support.eye.fi/cameras/ – In meinem Fall,  klappt: http://support.eye.fi/cameras/canon/eos_5d_mark_iii

Die Eye-Fi-App

Zum Betrachten der Fotos auf Eurem Smartphone oder Tablet benötigt Ihr die kostenlose dazugehörige App, um Verbindung mit der Karte herzustellen (verfügbar für iOS, Android und Kindle Fire). Sobald die Verbindung steht, überträgt die Karte Fotos und Videos immer dann, wenn vom Tablet etc. neue Inhalte erkannt wurden. Sobald die Übertragung abgeschlossen ist, trennt die Karte die WiFi-Verbindung auch wieder – praktische Sache.

Video-Review der Eye-Fi Mobi

Werbefilmchen der Macher:

Hier noch weitere Infos im Detail:

Fazit

Witzig, aber nicht unbedingt notwendig.

An sich ist die Idee sehr praktisch, aber noch hat sich ein wirklicher Mehrwert für die Verwendung der Eye-Fi Mobi bei mir nicht eingestellt. Es ist zwar schön und manchmal angenehmer, gerade geschossene Fotos direkt auf einem größeren Display zu sehen und die Schärfe etc. bewerten zu können, als auf dem kleinen Monitor der Kamera, aber der Unterschied zw. Kameradisplay und Tabletdisplay / Smartphonedisplay muss schon signifikant sein, damit sich eine Anschaffung nur für diesen Zweck wirklich lohnt. Daher ist die Teilen-Funktion in meinen Augen noch am ehesten sinnvoll, um vergleichsweise hochwertige Fotos „Out of the box“ und nahezu in Echtzeit mit der Welt teilen zu können – wenn man denn auf solche Features Wert legt. Ich werde die Karte eine Weile im Praxiseinsatz nutzen und zu gegebener Zeit hier ein Update verfassen und Euch noch genauer mitteilen, ob Hot or Not. Für einen Eyecatcher beim Shooting war die Eye-Fi Mobi bisher allemal gut, wenn gerade gemachte Bilder parallel und wie von Zauberhand auf dem beistehenden iPad zu sehen sind. 😉

Wer von Euch besitzt bereits eine der Karten und kann aus eigener Hand berichten, ob sich ein Kauf lohnt? Vielleicht gibt es auch Einsatzgebiete, die mir bisher verschlossen geblieben sind?! 🙂

Wo kann ich die Karte kaufen?

Unter Anderem gibt es die Eye-Fi Mobi natürlich beim Händler meines Vertrauens: Amazon. Es gibt sie in 3 Versionen – mit 8Gb, 16GB oder 32GB:

* = Affiliate-Link

5 thoughts on “Eye-Fi Mobi Speicherkarte mit WiFi im Kurzcheck

  • Hallo Matthias,
    ich hab‘ mich für die „Alternative“ von Transcend entschieden, da diese wohl weitaus weniger Probleme macht als die hier getestete WiFi-SD-Karte.

    Gruss, Renzo

    • Hi Renzo! Schön Dich hier zu sehen! 🙂

      Die Transcend wollte ich mir auch noch mal anschauen und dann abwägen. Aktuell funktioniert die Eye-Fi gut, aber vielleicht geht es ja noch besser.

      Danke für den Tipp!

      Beste Grüße
      Matthias

  • Hey Matthias!
    Interessanter Einblick. Habe eine ältere Eye-Fi Karte, bei der ich besonders Interessant fand, dass die Geo Daten gespeichert werden. Leider ging dies nur, wenn beim Übertragen der Bilder von Kamera auf PC der Umweg über den Eye-Fi Server gewählt wurde. Das ist bei Bildgrößen zwischen 10-45 MB pro Bild eine sehr lahme Geschichte. Gibt es diese Funktion noch bzw. ist sie ggf. verbessert?
    Grüße aus der „Nachbarschaft“,
    Max

    • Hi Max,

      Danke für Dein Feedback!

      Meines Wissens nach geht das Geotagging bei den Mobikarten nicht, da der Umweg über den Account nicht mehr notwendig ist – d.h. es sind auch keine anderen Server mehr im Spiel.

      Aber eine interessante Frage – ich prüfe noch mal, ob es ein Workaround dazu gibt und schreibe ggf. im Artikel-Update noch etwas dazu.

      Beste Grüße
      Matthias

    • Nach längerer Recherche steht wohl fest, dass die Mobi keine GPS-Daten schreiben kann. Auch ist die Software für das iPhone/iPad nicht so schlau, selber GPS-Daten in die übertragenen Fotos einzubinden.

      Sollte es wirklich auf die GPS-Daten ankommen, nutze ich aktuell gps4cam – tuts auch. 🙂

      http://gps4cam.com/

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